30.09. - 03.10.2005

 

Teilnehmer: Claudia, Ringel, Matthias, Philipp, Sascha, Desi, Ela, Kathi,

Marcel, Yvonne, André und Bernd

Als Gäste : Thomas & Wolfgang.

 

Endlich ist es soweit. wir fahren wieder nach Zeeland an das Verse-Meer. Ein Vortrupp aus zwei Leitern und drei Rovern wollte eigentlich schon um 15 Uhr an der Kirche starten, aber leider wurden sie durch eine Reifen Panne aufgehalten. Thomas hatte sich eine Schraube in den Vorderreifen gefahren und so musste erst einmal das Rad gewechselt werden. Also konnte der Vortrupp erst um 16 Uhr starten. Aber auch der Rest der Truppe hatte Probleme, weil sich ein Fahrradträger nur sehr unwillig auf dem Auto befestigen ließ. Und so wurde aus der Startzeit 17 Uhr, die Starzeit 18.15 Uhr.

Als wir auf dem Platz ankamen war der Platzwart schon weg und die Schranke geschlossen. Also mussten wir Zelte und Gepäck, mit kleinen Karren zum Lagerplatz bringen. So schwand die Zeit dahin und wir konnten wieder einmal feststellen, dass schwarze Zelte in schwarzer Nacht und bei Regen aufzubauen, keine leichte Aufgabe ist. Um 0 Uhr standen die Zelte zwar immer noch nicht richtig, trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, erst mal auf Philipps Geburtstag anzustoßen. So gegen 2.30 Uhr waren die Zelte dann endlich fertig. Da das Lager unter dem Motto

„Back to Basic“ stand, wurde natürlich nur auf offenem Feuer gekocht und so kam es das wir, erst so gegen 3 Uhr Nudeln mit Käsesoße essen konnten. Nachdem die Rover dann ins Bett gefallen waren, stellten sie fest, dass die Schlafjurte wohl doch nicht so super aufgebaut war. Es regnete nämlich rein.

 

Am nächsten Tag wurde erst mal die Schlafjurte Wasserfest gemacht. Später fuhren die Rover dann, mit den Fahrrädern nach Middelburg. Nach etwa zwei Kilometern hatte Mathias eine Reifenpanne, obwohl er ja eigentlich „unzerstörbare“ Mäntel aufgezogen hatte. In middelburg fand eine Oldtimer Show statt und so gab es einiges zu sehen. Die Leiter fuhren in der Zwischenzeit mit den Rädern nach Veere und sahen sich dort das Städtchen und die örtliche „Frittenschmiede“ an (Frikandel spezial, Pommes, Majo; was denn sonst). Am Abend wurde dann lecker gegrillt und der Abend klang mit Lagerfeuer und ein paar Bierchen langsam aus.

 

Am Sonntag stellten wir fest das man Yvonne sogar für die speziellen Aufgaben, wie Wasser umrühren damit es nicht anbrennt und Brennholz umdrehen damit es gleichmäßig braun wird, gebrauchen kann. Und wir stellten fest, dass wenn man ein Grillrost auf Philipps Pullover legt, unheimlich interessante Muster entstehen.

Auf Grund des schlechten Wetters Entschieden wir an diesem Tag mit dem Auto die Gegend zu erkunden. Wir fuhren nach Vlissingen. Dort besuchte ein Teil der Leute ein Reptilien Museum und der Rest sah sich eine Piraten und Meeres Ausstellung an. Von dort aus fuhren wir dann nach West-Kapellen, wo Wolfgang eine sehr gute Fisch- und Pommesbude kannte. Und er hatte Recht. Es war köstlich. Zurück auf dem Platz wurde das Abendessen gekocht und danach gab es dann, natürlich, Tschai. Ela hatte ein Glas zu viel davon abbekommen, bestand aber darauf, nicht betrunken zu sein, da sie ja noch nicht nackt auf dem Tisch tanzen würde. Und so ging auch dieser Abend zu ende.

Am Montag wachten dann alle mit einem mehr (Ela) oder weniger (der Rest) dicken Kopf auf. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut und es ging wieder zurück, Richtung Krefeld. Es war mal wieder ein absolut geniales Lager.

 

  

 

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