01. - 08.08.2009

 

Teilnehmer: Lena, Pascal, René, Sven, Claudia, Bernd, André

 

 

Endlich, endlich, endlich!!! Das erste längere Sommerlager nach vielen Jahren stand an. Und natürlich waren die Rover mit dabei. Die meisten von uns reisten am Freitag mit dem Voraus-Kommando an. Pascal, der schon in Holland im Urlaub war, kam mit dem Motorrad und Lena fuhr mit dem Rest im Zug mit. Am Freitag bauten wir erst mal die Küche, die große Jurte und einige Schlafzelte auf. Danach wurde der Grill angeschmissen und der gemütliche Teil des Tages konnte beginnen.
Am Samstagmorgen bauten wir die Zelte für die anderen Stufen auf. Danach fuhren Thomas und Bernd nach Middelburgh um das Gepäck der Leute abzuholen, die mit dem Zug kamen. Diese mussten nämlich noch knappe 7 km bis zum Zeltplatz laufen. Als dann endlich alle da waren gab es Abendessen und das Lagerfeuer wurde angezündet.

Am Sonntag war dann für alle Zeit den Lagerplatz zu erkunden, schwimmen zu gehen oder einfach nur in der Sonne zu faulenzen. Ein paar Leute begannen damit ein Floß zu bauen und so war dieser Tag auch schnell vorbei. Als es dunkel war, wurde am Lagerfeuer noch eine Gruselgeschichte erzählt ,

bei der es um einen Geist ging, der ein ziemlich heftiges Verlangen nach Knicklichtern hatte. Danach ging es dann auf Nachtwanderrung nach Veere um den Geist mit ein paar Knicklichtern milde zu stimmen.

Am Montag gingen die einzelnen Stufen auf Hike. Bernd und André brachten die Rover nach Wolphaartsdyjk, wo sie mit der Fähre auf die andere Seite des Veerse Meers übersetzten. Von da aus sollten sie bis Kamperland laufen wo sie auf einem Pfadfinder Platz übernachten konnten. Eigentlich sollten die Rover am nächsten Tag von dort aus über den Veerse Meer Deich wieder zurück bis zum Platz laufen, aber da sie so früh in Kamperland ankamen, beschlossen sie die ganze Strecke an einem Stück zu laufen. Und so kamen die Rover, völlig unerwartet und total fertig, am Montagabend wieder auf dem Lagerplatz an. André war am Anfang ziemlich sauer, erkannte dann aber doch die Leistung der Rover an, 30 km, mit Gepäck und bei sauwarmem Wetter, gelaufen zu sein. Und am nächsten Tag hatten sich dann alle wieder lieb.

Am Dienstag wurde dann viel gechillt, während wir darauf warteten, dass die anderen Gruppen von der Hike zurück kehrten.

Mittwoch war dann „Bergfest“. Zuerst wurde der Stufenwechsel gefeiert. Dazu hatten Bernd und André ein Seil vom Steg bis zum Lagerplatz gespannt. Die Kinder die die Stufe wechselten mussten sich dann in ein Boot setzen und sich an dem Seil bis zum Platz ziehen, wo sie von ihrer neuen Stufe empfangen wurden. So bekamen wir dann mit Sebastian auch ein neues Mitglied für die Rover Stufe. Danach legten einige Kinder und unsere neuen Leiter ihr Versprechen ab. Der Abend endete mit gemütlichem singen am Lagerfeuer.

Am Donnerstag war dann „Piratentag“. Alle Leier, außer Mathes und Julia, haben ganz früh den Platz verlassen, ohne dass die Kinder etwas davon bemerkten. Nach dem wecken erzählten Mathes und Julia den Kindern dass die Leiter entführt wurden und auf ihre Rettung warten. Dazu mussten die Stufen verschiedene Rätsel lösen und Schatztruhen finden um heraus zu finden, wo die Leiter gefangen halten wurden. Nach der erfolgreichen Befreiung in Veere, wartete dann der richtige Schatz auf dem Zeltplatz. Eine Truhe voll mit Aufnähern, Goldtalern und Malzbier. Am Abend trafen sich dann wieder alle am Lagerfeuer und nachdem die Jüngeren im Bett lagen, konnte dann auch das Bier ausgepackt werden. Um Mitternacht feierten wir dann mit unseren absoluten Traumroverleiterin  Claudia Geburtstag. Es wurde eine recht lange Nacht.

Freitag durften dann alle etwas länger schlafen. Nach dem Frühstück begannen wir die Lagerbauten und das Floß abzubauen. Alle packten schon mal ihre Klamotten zusammen damit wir am nächsten Tag, zeitig, aufbrechen konnten. Abends saßen dann alle an der großen Feuerstelle und es begann eine Gesangs-Battle gegen die Goten aus Unna. Freundliche Menschen und Waldorfschüler würden von einem Unentschieden sprechen. Die Jupfis haben unsere Sangesehre gerettet.

Am Samstag bauten wir dann den Rest des Lagers ab, packten die Hänger und verließen den Platz. Die einen liefen wieder zu Fuß zum Bahnhof um mit dem Zug nach Hause zu fahren, die anderen setzten sich in die Autos und begaben sich auf die Autobahn. An der Kirche angekommen, packten wir die Hänger aus und warteten auf den Rest der Truppe. Als dann alle angekommen waren machten wir noch eine Abschlussrunde und es wurden Aufnäher und Kindermilchschni“e“tte verteilt. Und so ging ein viel zu kurzes aber extrem geiles Sommerlager zu Ende.

 

„Er ist zwar nicht besonders lang, aber dafür extrem dünn.“

„Es ist zwar nicht schön, aber dafür extrem hässlich.“

„Kindermilchschniätte“

„Aah…abduschen“

 

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